
08.10.2005
Campbell weiterhin redselig

Martin
Campnell in
Berlin
© 2005 Sony
Pictures
Releasing GmbH
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Martin Campbell zeigt sich
auch weiterhin äußerst
redselig. Nach seinen Aussagen
zum Casting und Status des neuen
Bondfilms (all time high
berichtete
1
| 2),
gab er nun in zwei Interviews
mit dem englischen
"Empire"-Magazin und dem
amerikanischen "Screen
International" weitere
Produktionsdetails preis.
"Wir haben uns für noch
niemanden entscheiden", so der
Neuseeländer hinsichtlich der
Besetzung der Hauptrolle.
"Außerdem denke ich nicht, dass
es einen unbedingten Favoriten
gibt. Wir sind bei den
Screentests sehr objektiv, und
nehmen uns die Zeit, die wir
brauchen. Denn wer immer es
letztlich wird, muss die Rolle
in 3 Filmen spielen, und das ist
eine große Verpflichtung!"
Weiterhin sagte er, dass zur
Zeit nicht etwa zwei oder vier
oder wie von der DDP berichtet
sechs Namen im engeren
Favoritenkreis zirkulierten,
sondern eher "acht bis zehn. Du
testest und guckst dir die Tests
an, du schneidest, du testest
erneut und versuchst dich von
jeglichen Vorurteilen zu
befreien, die du gegenüber einem
Kandidaten hast."
Gegenüber "Screen International"
hatte Campbell am Vortag bereits
gesagt: "Es ist sehr schwierig,
genau jenen Mann zu finden, mit
dem jede Frau ins Bett will und
der jeder Mann sein will. Es ist
eine harte Aufgabe. Die
Zuschauer werden uns wie Hunde
von Laternenmasten hängen, falls
wir den Falschen wählen."
Weiterhin äußerte sich Campbell
detailiert zu Drehbuch-Doktor
Paul Haggis: "Wenn man das Buch
liest, merkt man, dass die
Beziehung zwischen Bond und
Vesper eine sehr komplizierte
ist. Die Idee war also, ein
bisschen mehr Charakter in
Vesper zu stecken, sie zu einer
starken Frau zu machen, die sich
mit Bond messen kann; sie ist
ihm auf seine Art ebenbürtig.
Und da braucht man jemanden wie
Paul, der das hinbekommt."
Was man weiterhin von Paul
Haggis erwartet, beschreb
Campbell folgendermaßen: "Die
richtige Prise Humor einbringen;
diese entsetzlichen Einzeiler
sollen bald der Vergangenheit
angehören. Man muss Bond nicht
neubeleben, man muss ihm nur
einen frischen Anstrich
verpassen. Der letzte Bond hatte
diese Einzeiler und die ganze
Action - und wohin geht man nun
von hier? Der neue Film wird
mutiger, mit dem Anspruch,
realistischer zu sein. Es ist,
als Bond sich gerade seine
Doppelnull-Sporen verdient, sein
Charakter ist noch so gut wie
roh. Er ist arrogant, denkt, er
kann tun, was er will, er denkt
ganz einfach mit seinem Herzen
statt mit seinem Hirn. Einige
dieser Kanten wetzt er sich im
Verlaufe der Handlung ab, und am
Ende wird er zu dem Bond, den
wir alle kennen."
Also letztlich doch "Bond
begins?" Campbell: "In einer
gewissen Art und Weise: Ja. Aber
wie gesagt, mutiger und
realistischer, daran habe ich
keine Zweifel."
all time high bleibt für Euch
dran!