
11.02.2004
Casino Royale:
Location-Scouts in Schottland und
auf den Fiji-Inseln?

Das Innere
des Parlaments
|
Nachdem EON letzte Woche offiziell
bekanntgab, dass der 21. Bondfilm
den Titel "Casino Royale" tragen
wird, häufen sich in den letzten
beiden Tagen konkrete Gerüchte um
Dreh- und Schauplätze des Films. In
einem Artikel des britischen
Masseblatts "Daily Record" heißt es,
das erst 2004 u.a. durch Sean
Connery miteröffnete schottische
Parlamentsgebäude in Edinburgh solle
als Casino herhalten. Das 431
Millionen Pfund teure Haus ist laut
der Zeitung auf einer Liste mit
"geheimen Locations, die von den
Filmmachern in Erwägung gezogen
werden".
Eine EON-Sprecherin sagte dem Blatt
demnach: "Eine größere Anzahl von
Orten steht auf unserer Liste und
wir können das schottische Parlament
nicht ausschließen."
Weiterhin zitiert man eine Quelle in
den Pinewood Studios: "Das
Schottische Parlament ist ein
überwältigendes Gebäude und könnte
für den Film in ein Casino
umgewandelt werden. Es wäre eine
perfekte Weiterführung der
Locations, die wir in den ganzen
Jahren benutzt haben..."
Zuletzt war ein schottischer
Schauplatz in "Die Welt ist nicht
Genug" (1999) zu sehen, als das
Eilean Donan Castle als
Übergangs-Hauptquartier des MI6
diente. In der Faslane Navel Basis
ganz in der Nähe entstanden 1977
Aufnahmen mit Roger Moore für "Der
Spion, der mich liebte".
Bond bald an
einer solchen
Truam-Location?
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Von "Absolutely James
Bond"-Insider "pierce-b", dessen
Glaubwürdigkeit immer mehr abnimmt
(keine Info, die er bisher zu Bond
21 abgab, war auch nur im
Entferntesten korrekt) ist
inzwischen zu hören, dass die
Location-Scouts auf die Fiji-Inseln
ausgeschwärmt seien, um exotische
Schauplätze zu finden. Aus der
Meldung bastelten die Kollegen von
MI6.co.uk gleich eine
Exklusivmeldung, die genauso wenig
exklusiv ist wie die meisten aller
Bildzeitungs-Artikel... Auch die
regionale Presse auf den Fiji-Inseln
sprang verständlicherweise auf die
Meldung an; belegt ist die Story
allerdings nich, ob und wieviel an
der Meldung dran ist wird sich
zeigen müssen.
Die englische Zeitung "The Guardian"
hat derweil John Barry im
Vorfeld der BAFTAs (britischer
Fernsehpreis) interviewt und unter
anderem gefragt, ob er in Versuchung
geführt werden könnte, den Score zu
"Casino Royale" zu komponieren.
Berry: "Es käme darauf an. Filme wie
'From Russia With Love' und 'You
Only Live Twice' beruhten auf der
alten Tradition des Filmemachens.
Das waren großartige Geschichten -
die Idee, Fort Knox auszurauben, war
eine großartige Story. Aber die
Bondfilme haben sich vollkommen
verändert. Sie erzählen nicht länger
eine Geschichte. Sean war
unglaublich, George - nun, darüber
sprechen wir nicht. Roger Moore war
gut. Pierce war fein. Aber die Filme
hätten es ohne Sean nicht geschafft.
Wir haben keine solchen Stars mehr.
Die Erfolgsformel ist abgelaufen. Es
war großartig und hatte seine
Glanzzeit. Nun kochen sie auch nur
mit Wasser."
all time high hält Euch auf dem
Laufenden!
Vielen Dank für die vielen positiven
Zuschriften aufgrund des Abschnittes
"In eigener Sache" im letzten
Artikel, und Entschuldigung dafür,
dass ich bisher aus zeitlichen
Gründen nicht auf jede Mail
antworten konnte!