Clive Owen:
Bond Nummer 6?
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Nachdem seit vergangener Woche mit
Martin Campbell ein Regisseur von
Bond 21 feststeht, mehren sich die
Anzeichen, wer der nächste James
Bond werden könnte.
Besonders auffällig ist dabei, dass
in den vergangenen Tagen immer
wieder der Name von Clive Owen
gefallen ist. Der Mime, der vor
wenigen Tagen einen Golden Globe als
bester Hauptdarsteller für den in
Deutschland gerade angelaufenen Film
"Hautnah" ergattert hat, gilt bei
den Buchmachern in London momentan
als heißester Favorit.
Das alleine ist natürlich nicht
Indiz genug dafür, dass an der Sache
auch etwas dran ist. Ob die
Bond-Produzenten Barbara Broccoli
und Michael G. Wilson und das
betreuende Hollywood-Studio Sony/MGM
von Owen etwas wissen wollen, ist
eine andere Frage. Von offizieller
Seite schweigt man sich immer noch -
ganz britisch - aus.
Filmkomponist David Arnold, seines
Zeichens verantwortlich für die
Soundtracks zu "Der Morgen stirbt
nie", "Die Welt ist nicht genug" und
"Stirb an einem anderen Tag", ließ
vor wenigen Tagen über seine
offizielle Webseite verlauten, dass
er für Bond 21 erneut mit an Bord
sei: "Ich denke, es ist Zeit, das
Projekt voranzutreiben. Die Brosnan
Scores wurden für die Brosnan-Filme
geschrieben, und deswegen sind sie
so, wie sie sind. Neuer
Bond-Darsteller, neuer Film, neuer
Sound."
Vor drei Tagen wurde all time high
eine Information zugespielt, die
besagte, dass in der ursprünglichen
Arnold-Verlautbarung konkret der
Name von Clive Owen fiel, diese
Information aber nach wenigen
Stunden wieder von der Webseite
verschwand. Einen Beweis hierfür
gibt es nicht - interessant ist es
allemal. Denn: Hat Arnold sich einen
Scherz erlaubt oder war er einfach
nur unvorsichtig oder unbedacht in
seiner Äußerung, und hat sie kurz
darauf wieder gelöscht?
Anlass zur Spekulation bietet auch
der so viele zitierte Insider von
"Absolutely James Bond", "pierce-b".
Seine "Echtheit" stellte er zwar bei
den Dreharbeiten zu "Stirb an einem
anderen Tag" immer wieder unter
Beweis, mit seinen Einschätzungen zu
Bond 21 lag er bisher aber oft
daneben. Die englischsprachige
Bond-Community im Internet setzt
dennoch ein großes Vertrauen in
"pierce-b". Dieser gab vorgestern
bekannt: EON wird innerhalb von zwei
Wochen ein Statement abgeben, in
welchem man den neuen James Bond
vorstellen wird, namentlich Clive
Owen.
Auch Neil Sean,
Entertainment-Direktor von Sky News,
ließ gestern verlauten, dass Eon ihm
mitgeteilt habe, dass man innerhalb
von 14 Tagen eine offizielle
Pressemitteilung herausgeben werde.
Aber auch all time high hat Quellen.
Eine dieser meinte zwar, dass Owen
"eine Option" sei, ihr sei
allerdings nicht bekannt, ob man bei
EON schon eine Entscheudng gefällt
habe.
Falls die Gerüchte um Owen sich
bestätigen, könnte das allerdings
als faustdicke Überraschung gesehen
werden. Owen liegt zwar durch Martin
Campbell sehr nahe, aber er
ist mindestens so streitbar wie Timothy
Dalton. Wie er auf Dauer mit dem
Medienzirkus klarkommen soll, ist
ebenso ein Rätsel, denn Owen bewies
in der Öffentlichkeit oft, dass er
noch viel üben muss...
Außerdem fällt er im Aussehen bei
den meisten Frauen genauso durch wie
seinerzeit Dalton. Da kann er kantig
sein wie er will - eher ein Bond für
die männlichen Fans als für die
weiblichen.
Owen könnte ein Bond werden, wie der
letzte Bond-Film einer war: Entweder
man liebt ihn oder man hasst ihn.
Mit Dank an Markus Breitfelder.