Pierce Brosnan: Aus und Vorbei!
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Nachdem all time high vor rund
einem Monat berichtete, dass Pierce Brosnan seinen endgültigen Ausstieg aus der Serie erklärt habe, wiederholte der irisch-amerikanische Filmstar dieses Statement bei verschiedensten Gelegenheiten und fügte verschiedene Informationen hinzu.
Am 5. November war Brosnan zu Gast in der "Friday Night with Jonathan Ross"-Show bei BBC1. Brosnan hielt es wohl für nötig, etwas ausführlicher über die Angelegenheit zu sprechen, da er sichtlich von all den Fragen bezüglich James Bond, die ihm in den vergangenen vier Wochen gestellt wurden, genervt war. So sagte er eine Woche zuvor bei der Verleihung der IFTAS, dem irischen Fernsehpreis, Colin Farrell sei der perfekte Nachfolger für ihn. Wohl meinte er dies aber mit einem ironischen Unterton, denn zu Beginn des Jahres hatte er noch erklärtz, Farrell sei jemand, den er sich gar nicht in der Rolle von James Bond vorstellen könne. Wenige Tage zuvor hatte Brosnan im gleichen Tonfall sogar "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe in den "Kandidatenstand" erhoben...
Jonathan Ross erklärte, er sei ein großer James Bond Fan, und sehr enttäuscht darüber, dass Brosnan keinen weiteren 007-Film mehr drehen werden. Pierce antwortete, dass es ihn ebenfalls hart getroffen hätte, als er die Neuigkeit vor wenigen Wochen erfuhr: "Die Produzenten hatten mich eingeladen, einen weiteren Film zu machen, die Verhandlungen liefen, und mittendrin änderten sie ihre Meinung."
Ross hakte nach und wollte wissen, warum dem so sei. Brosnan wiederholte seine Aussage, die er auch bei der
ursprünglichen Verkündigung seines Ausstiegs machte: "Es ist sehr schwierig, in Hollywood und im Filmbusiness die Wahrheit zu finden. Dort wird sein Wort nicht gehalten." Ross wollte dann wissen, ob es bereits einen Nachfolger geben. Brosnan verneinte dies: "Soviel ich weiß, gibt es noch keinen".
Brosnan beschrieb zudem die Zusammenkunft mit Wilson und Broccoli, als diese ihm verkündeten, man werde ohne ihn fortfahren: "Michael und Barbara teilten mir ihre Entscheidung mit, ich war ziemlich verärgert. Deshalb war die Konversation zwischen uns mehr als kurz. Ich sagte nur: 'Okay, vielen Dank, auf Wiedersehen!'" Barbara und Michael waren selbst sehr niedergeschlagen.
Nichts genaues weiß man nicht, aber wie ich das so mitbekommen habe, gibt es momentan einige Differenzen mit dem neuen Studio (Sony)."
Damit kann wohl endgültig ein Schlussstrich unter die Akte "Brosnan als Bond" gezogen werden.
Martin Campbell
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Am heutigen Tag veröffentlichte der "Hollywood Reporter" einen Artikel, in dem es heißt, Martin Campbell, Regisseur von
GoldenEye, stehe in Verhandlungen mit Eon. "Falls Campbell unterschreibt, kann man endlich damit beginnen, aktiv am Film zu arbeiten und einen neuen 007-Darsteller küren", so das Magazin. Schenkt man dem Blatt Glauben, so hätte Campbell zusammen mit Paul McGuigan und Matthew Vaughn (all time high
berichtete) auf einer Wunschliste von Eon gestanden. Beide bestätigten, dass es in der Tat zu Verhandlungen gekommen war, diese aber ergebnislos ausgingen. Brancheninsider vermuten, dass Campbell kurz vor einer Vertragsunterzeichnung steht.
Schon im Juli 2003 hieß es, Campbell solle den neuen Film drehen, diese Nachricht verlief aber im Sande und Campbell übernahm den Regiestuhl zu "Die Maske des Zorro 2" mit Antonio Banderas. Der Film befindet sich zur Zeit in Post-Produktion; Campbell's Terminkalender für das Jahr 2005 sieht noch keine weiteren Projekte vor.
Zum Schluss eine Übersicht über die angeblichen Anwärter auf die Bond-Rolle, deren Name in den letzten Tagen immer wieder in der Presse kursiert sind.
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Colin Farrell
Roger Moore's Sohn Geoffry, dem selbst Ambitionen auf die Rolle nachgesagt werden, bezeichneten Farrell als "zu klein". Als ihm bewusst wurde, dass Pierce Brosnan's Empfehlung an die Produzenten nur ein Scherz war, meinte er: "Pierce hat mich ganz schön verarscht. Aber ich hatte sowieso nie ernsthaftes Interesse an der Rolle".
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Geraint Owen, Luke Mably, Matthew Goode
Die drei britischen Fernseh-Schauspieler wurden von der ominösen Insiderin Cindy McDonald ins Gespräch gebracht, die bereits Heath Ledger und James Purefoy im Sommer in den Kandidatenstand erhob. Wahrheitsgehalt ungewiss... |
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Ewan McGregor
In britischen Wettlokalen der Favorit, doch Ewan McGregor scheint keine ernsthafte Möglichkeit zu sein. Er ist zu bekannt, seine Gagen dürften sich dank "Star Wars" bereits in Brosnan-Höhen bewegen... |
Julian McMahon
Wegen seinem Erfolg in der britischen TV-Serie "Nip/Tuck" musste Julian McMahon die Rolle angeblich sausen lassen. Seine Mutter Lady Sonia McMahon ließ dies jedenfalls verlauten. McMahon habe kurz, bevor das Bond-Angebot gekommen sei, einen Vertrag für eine weitere Staffel der beliebten Fernsehserie unterschrieben... |
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James Purefoy
Seit Frühsommer im Gespräch, sagte Purefoy jüngst, er sei froh darüber, dass sich die Gerüchte über ihn so hartnäckig hielten. Vielleicht würde dann auch endlich mal Barbara Broccoli auf ihn aufmerksam... |
P. Diddy
Der erste schwarze James Bond? Wohl eher eine Ausnutzung der PR-Welle... Rap-Star P. Diddy, früher bekannt als Puff Daddy, hat ebenfalls seine Ambitionen auf die Rolle angemeldet. Aber nur, wenn Angelina Jolie Bondgirl wird... |
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Es bleibt abzuwarten, wen Broccoli und Wilson uns demnächst als Brosnan-Nachfolger präsentieren. Hat man Campbell an Bord, wird sich der Prozess sicherlich etwas beschleunigen. Es wird auch langsam Zeit...
all time high bleibt dran!