
17.07.2004
Das Kandidatenkarussell dreht sich weiter...

Geoffrey Moore
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James Purefoy
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In der vergangenen Woche sind zwei weitere Namen von angeblichen Anwärtern auf die Rolle des James Bond durch die Medienlandschaft gegeistert, dabei tauchte vordergründig in Bild-Zeitung und co. der Name von Roger Moores 37jährigem Sohn Geoffrey auf.
Auslöser des neuen Gerüchts war ein Bericht des "World Wide Magazine" des "International Movie Studio" vom vergangenen Mittwoch.
Dort heißt es, nachdem die Verhandlungen zwischen Brosnan und den Produzenten "kollabiert" seien, würden diese nun Castings veranstalten, um den nächsten Bond zu finden. Auf ein solches sei auch Geoffrey Moore eingeladen worden, allerdings erst auf Nachdruck seines Vaters Roger. Eine ominöse Quelle wird mit folgenden Worten zitiert: "Geoffrey ist wie ein real-life-Bond. Er sieht aus wie James Bond, er lebt im Jet-Set. Er ist viel eher James Bond als sein Vater!"
Abgesehen davon hat Geoffrey Moore bisher nur einigere kleine TV- und Filmauftritte auf seinem Konto zu verbuchen. Ein mögliches Engagement als James Bond wäre seine erste große Rolle.
Die interessantere Erkenntnis ist allerdings, dass sich die Stimmen mehren, die von Castings für die Bondrolle berichten. Ob etwas dran ist, wird sich hoffentlich in naher Zukunft zeigen.
Derweil berichtet "Moviehole", Roger Moore habe Interesse an der Rolle von "M" bekundet, während Judi Dench Sean Connery zu ihrem Nachfolger vorschlug.
Journalistin Cindy Macdonald hingegen berichtet "exklusiv" für MI6.co.uk, dass James Purefoy im Moment der heißeste Name im Pott sei. Purefoy ist kein Unbekannter, sein Name wird bereits seit längerer Zeit im Zusammenhang mit der Brosnan-Nachfolge genannt. Nun aber, so Macdonald, sei Purefoys Engagement als Bond Nummer 6 nur eine logische Konsequenz, die sich aus der Bond-Geschichte ergäbe.
1971 wurde Timothy Dalton bereits als Bond gecastet, kam aber erst 1987 zum Zug. 1986 waren die Vorverträge mit Brosnan bereits unterschrieben, dieser durfte dann aber aus vertragsrechtlichen Gründen wegen seiner Rolle als Fernsehdetektiv Remington Steele die Rolle nicht übernehmen, und wurde erst 1995 als Bond eingeführt. Und wer wurde 1995 noch ernsthaft neben Brosnan in Erwägung gezogen? Richtig, James Purefoy. Er war hinter Brosnan zweite Wahl, so Cindy Macdonald. Woher sie ihre Informationen bezieht, wird dabei nicht klar.
Übrigens war Macdonald auch diejenige, die vor geraumer Zeit den Namen Heath Ledger ins Spiel brachte. Über ihn hörte man bis dato nichts mehr, und auch die Journalistin verliert in ihrem neuen Bericht kein einziges Wort über den jungen Australier.
all time high bleibt am Ball!