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26.12.2001
Brosnan: "Bond 20 ist nicht mein letzter 007-Film!"
Am heutigen Abend wird Pierce Brosnan zu Gast in der amerikanischen Fernsehshow "Entertainment Tonig-ht" sein. Die offizielle Webseite der Fernsehshow veröffentlichte bereits vorher ein Interview mit dem James Bond-Darsteller. Hier Auszüge:
Entertainment Tonight:
Wird der nächste Bond Film etwas besonderes werden, da es das 40jährige Jubiläum der Serie ist?
Pierce Brosnan:
Ich denke, es wird etwas großes organisiert. Ich weiß noch nichts genaues, doch ich denke, sie werden alles aus dem Film herausholen. Das machen sie aber eigentlich immer für die Bond-Filme und die Bilder, die man zu sehen gewöhnt ist.
Es ist immer wieder aufregend, wie gespannt die Leute auf einen neuen Bond sind. Es ist für mich nur schwer zu glauben, dass ich Bond nun schon zum vierten Mal spiele.
Entertainment Tonight:
Ist es denn das letzte Mal?
Pierce Brosnan:
Ich denke nicht, dass es das letzte Mal ist. Vertraglich gesehen schon, ich habe ja einen Vier-Filme-Vertrag. Aber ich würde gerne noch weitere Bond-Filme drehen. Ich kann mir einen fünften, sechsten und siebten gut vorstellen. Aber ich bin ja nun erstmal auf meinen vierten gespannt, und ich bin schon sehr aufgeregt.
Das ist nun das erste Mal, dass man eine Stellungnahme von Pierce Brosnan nachlesen kann. Bisher verlautete immer nur gerüchteweise, der gebürtige Ire wolle wolle nach Bond 20 aufhören, andere Gerüchte besagten dann, er wolle bis zum Jahre 2007 sieben James Bond Filme abgedreht haben. Warten wir also ab, ob sich bei Brosnan nach Bond 20 nicht doch noch ein Wandel vollziehen wird. Man bedenke auch, Pierce Brosnan feiert während der Produktion zu Bond 20 bereits seinen 49. Geburtstag...

19.12.2001
Roger Moore kämpft für missbrauchte Kinder, Pierce Brosnan ebenfalls UNICEF-Botschafter
Früher jagte Roger Moore als Spion mit der Lizenz zum Töten Verbrecher in aller Welt. Am Ende stand der britische Schauspieler in den James-Bond-Filmen immer als Sieger dar. Seine Aufgabe als Botschafter des Kinderhilfswerks UNICEF gestaltet sich da um einiges schwieriger. Seit einigen Jahren setzt sich der 7-4-Jährige für Kinder ein, die kommerziell sexuell missbraucht werden. «Für Täter und Profiteure darf es keine Toleranz und keine Schluplöcher geben», sagt Moore am Mittwoch in Berlin.
Nach Schätzungen der UNICEF werden mehrere Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sexuell missbraucht. Um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und nach Wegen zu suchen, die Heranwachsenden besser vor diesen schweren Menschenrechtsverletzungen zu schützen, lädt die Organisation zu ihrem zweiten Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern vom 17. bis 20. Dezember nach Japan ein.
Mit traurigem Gesicht zeigt Moore eine Zeichnung eines sexuell missbrauchten Mädchens. Auf ihr ist ein Teufel zu sehen, der ein weinendes Mädchen an der Hand hält. «Die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein abscheuliches Verbrechen», erklärt er.
Vor einigen Jahren traf er in Kambodscha ein elfjähriges Mädchen. «Ich arbeite als Prostituierte», habe sie ihm erzählt. Mit dem Geld müsse sie, die mit acht Jahren vergewaltigt wurde, ihre Eltern und acht Geschwister versorgen. Wenn dann mal ein bisschen Geld übrig sei, kaufe sie sich davon ein Sandwich. «Und was ist dein größter Wunsch», fragte Moore. «Ein Fahrrad» gab sie ihm zur Antwort. Er gab ihr 200 Dollar.
«Ich kann aber nicht durch die ganze Welt reisen, um Geld für Fahrräder zu verteilen», sagt Moore. Deswegen ruft er zusammen mit der UNICEF zu verstärkter internationaler Zusammenarbeit gegen Kinderprostitution und -pornografie auf. Deswegen fordert er alle Länder a-uf, ihre Kinderschutzgesetze zu überprüfen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung auszubauen.
Allein in Asien werden nach Angaben von UNICEF jedes Jahr aufs Neue eine Million Mädchen und Jungen ins kommerzielle Sex-Geschäft gezwungen. Ohne eine Chance auf Gegenwehr werden sie zur Prostitution in Bordelle gezwungen oder wie ein Stück Ware ins Ausland transportiert. Andere Kinder arbeiten wie Sklaven in fremden Haushalten oder werden als Bettler auf Touristen angesetzt.
Häufig halten die Peiniger die Erniedrigung der Kinder auf Fotos oder in Filmen fest und verbreiten die Bilder via Internet. Ausgebeutet werden vor allem Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, aber auch Jungen und jüngere Kinder. Wer einmal in diesem Milieu gelandet ist, hat kaum noch eine Chance, wieder rauszukommen. Da sich Kinder, die als Prostituierte arbeiten, in der Illegalität bewegen, fürchten sie Strafverfolgung durch die Polizei. Zudem sind die Familien auf die Einkünfte ihrer Kinder angewiesen.
Die Gründe für das florierende Sex-Geschäft sind vielfältig. UNICEF macht dafür unter anderen die wachsende Armut sowie Konflikte in den Entwicklungsländern und den Staaten Osteuropas dafür verantwortlich. Zudem verschärfe die Angst vor Aids die Nachfrage nach immer jüngeren Kindern. Der Glaube einiger Freier, dass bei den jungen Prostituierten das Ansteckungsrisiko geringer sei, sei jedoch ein Trugschluss.
Neben Drogen- und Waffenhandel soll der Sex-Handel mit Kindern eine der einträglichsten kriminellen Tätigkeiten sein. Mehr als elf Milliarden Mark (rund 5,62 Milliarden Euro) setzen Verbrecherringe nach Schätzungen von UNICEF mit diesem Geschäft jährlich um.
Der Kampf gegen die Kinderprostitution gestaltet sich jedoch äußerst schwierig. Die meisten Länder scheinen die Situation nicht ernst zu nehmen. Auf dem ersten Weltkongress 1996 in Stockholm versprachen 122 Regierungen, verstärkt gegen das Sex-Geschäft vorzugehen. Bis heute jedoch haben nach Angaben von UNICEF erst 34 Staaten nationale Aktionspläne verabschiedet.
Währenddessen wurde der aktuelle James Bond-Darsteller Pierce Brosnan ebenfalls zum UNICEF-Botschafter seines Heimatlandes Irland ernannt.

15.11.2001
Pierce Brosnan ist "Sexiest Man Alive"
Pierce Brosnan (48), irischer Schauspieler und aktueller James Bond-Darsteller, hat Brad Pitt den Titel als "Sexiest Man Alive" abgenommen. Das US-Magazin "People" kürte Brosnan in diesem Jahr als Mann mit dem meisten Sex-Appeal. Er sei warmherzig, charmant, männlich, Vertrauen erweckend und sehe umwerfend aus, begründete die Illustrierte die Wahl.
Auch Brosnans Frau Keely Shaye Smith lobte ihren Mann in den höchsten Tönen. "Er ist intelligent, und seine wahre Schönheit kommt aus der Seele", sagte sie. Außerdem sei der 48-Jährige wie ein edler Wein: "Er wird mit den Jahren immer schöner."
Zum "Sexiest Single" kürte das Magazin Benjamin Bratt, Exfreund von Schauspielerin Julia Roberts. Die politische Führungsfigur mit der meisten Sex-Ausstrahlung ist danach der mexikanische Präsident Vincente Fox, der Cellist Yo Yo Ma sei der klassische Musiker mit dem meisten Sex-Appeal. Unter Brosnans Vorgängern sind die Schauspieler Richard Gere, Harrison Ford, Mel Gibson und Tom Cruise.

02.11.2001
Pierce Brosnan will Bond 21 drehen!
Der SAT.1- und der VIVA-Text berichten am 02. November 2001, dass Pierce Brosnan einen weiteren Bond nach Bond 20 drehen möchte. Auf welche Quelle sich die Videotexte aber beziehen, ist nicht bekannt. Da der VIVA-Text den Grund für Brosnans Bleiben mit dem Zitat "Einer muss es ja machen..." angibt, kann nur vermutet werden, dass Brosnan in einem Interview eine diesbezügliche Frage gestellt bekam.
Pierce Brosnan selbst ließ in der Vergangenheit immer nur Vermutungen zu - mehrmals sagte er, dass nach Bond 20 Schluss sei. Einige andere Male aber meinte der Mime, dass er 7 James Bond-Filme drehen wolle... - den 7. womöglich im Jahre 2007. Zu Beginn dieses Jahres wurden die Spekulationen nach oben getrieben, als immer neue Schauspieler für die Rolle auftauchten, eine Zeitung von einem Casting für den Brosnan-Nachfolger berichtete und "Dracula" Gerard Butler bestätigte, er sei der neue Bond. Doch Ende August reichte es EON und man wies alles als Spekulation zurück. Außerdem sagte die EON-Sprecherin etwas sehr interessantes: "Pierce wird Bond in Bond 20 und in absehbarer Zukunft spielen." Sollte da jemand etwa seinen Vertrag schon unter Dach und Fach haben? Wir werden uns gedulden müssen...

30.10.2001
Bond-BMW kommt ins Museum!
Der BMW von James Bond kommt ins Museum. Der Luxuswagen, den der Schauspieler Pierce Brosnan im Bond-Film "Der Morgen stirbt nie" (1997) fuhr, ist eines der spektakulärsten Exponate einer neuen Wechselausstellung, teilte das Haus der Geschichte in Bonn mit.
Der BMW ist eines von rund 850 Exponaten der neuen Präsentation "Prominente in der Werbung. Da weiß man, was man hat" ab dem 23. November. Die Schau beleuchtet bis 7. April kommenden Jahres Produktwerbung mit populären Persönlichkeiten.

25.10.2001
Titel des neuen Bond-Romans bekanntgegeben!
Raymond Benson, Autor der Bond-Romane "Zero Minus Ten" (dt. "Countdown!"), "Tomorrow Never Dies" (dt. "Der Morgen stirbt nie"), "The Facts of Death" (dt. "Tod auf Zypern"), "High Time to Kill", "The World Is Not Enough" (dt. "Die Welt ist nicht genug"), "Doubleshot" und "Never Dream of Dying" hat nun den Titel zu seinem neuen Buch, dass im Sommer 2002 erscheinen soll, bekanntgegeben. Das Buch, bisher als "Japan-Buch" betitelt, da Benson die Handlung im fernen Osten stattfinden lassen wird, soll den Titel "The Man With The Red Tattoo" tragen. Offensichtlich in Tradition der bisherigen Bond-Schreiber Ian Fleming ("The Man with the Golden Gun") und John Gardner ("The Man from Barbarossa") möchte auch Benson, der erste amerikanische Bond-Autor, einen "Man" in einem Titel unterbringen.
Mit dem Erscheinen von "Never Dream of Dying" im Sommer 2001 hat Benson eine Trilogie inhaltlich zusammenhängender Bücher ("High Time to Kill", "Doubleshot" und "Never Dream of Dying") abgeschlossen, und möchte sich nun einem ganz neuen Thema widmen.
Leider wurden vom Heyne-Verlag, der das Recht an den James Bond-Romanen von Benson in Deutschland besitzt, die Bücher seit "High Time to Kill" nicht mehr übersetzt. Lediglich die Romane zu den Filmen sollen in Zukunft noch bei Heyne erscheinen. Ein Sprecher des Heyne-Verlags bestätigte dies all time high gegenüber vor einigen Monaten.
22.10.2001
Roger Moore will heiraten! Zum 4. Mal...
Roger Moore, Ex-James Bond, wandelt an seinem 74. Geburtstag mehr denn je auf Freiersfüßen. Wie die "Mail" berichtet, ließ Moore bei einer große Feier durchblicken, dass er mit seiner schwedischen Freundin Christina ("Kiki") Tholstrup gerne bald den Bund fürs Leben schließen würde. Allerdings sei der Scheidungsstreit mit seiner dritten Frau Luisa, von der er sich 1995 wegen Tholstrup trennte, nach wie vor nicht ausgestanden.
Es geht dem Bericht zufolge um viel Geld: umgerechnet rund 30 Millionen Mark. Die Stimmung des Geburtstagskindes und der Gäste, darunter Joan Collins und Michael Caine, soll unter der Dauerscheidung nicht gelitten haben.

14.10.2001
Agent im Kreuzfeuer kommt!
Nachdem die Version von "Die Welt ist nicht genug" für die PlayStation 2 abgesagt wurde, erscheint am 29. November 2001 das erste James Bond Spiel für die neue Sony-Konsole, "007: Agent im Kreuzfeuer" (Originaltitel: "Agent under Fire").
Hier die Produktionsbeschreibung des Herstellers, "Electronic Arts":
James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer bietet ein absolut eindrucksvolles und überwältigendes Spielerlebnis, das den Spieler in die Welt des Geheimagenten 007 entführen wird. Für das Spiel wurde eine komplett neue Story erfunden, die aber natürlich auf der Geschichte von James Bond beruht. Agent im Kreuzfeuer ist ein Actiontitel, in dem der Spieler aus der Ich-Perspektive agiert und der ihn zu fesseln verspricht mit einer einzigartigen Mischung aus Missionen und Level, in denen jede Menge mitreißender Action geboten wird. Der Spieler schlüpft in die Rolle von James Bond und muss den gemeinen Schurken Malprave besiegen, den Kopf einer Terrororganisation, deren Ziel es ist, die Weltherrschaft mit Hilfe ihrer Klon-Technologie und einer Klon-Armee zu übernehmen. An Bonds Seite befinden sich die schöne Zoe Nightshade sowie eine Reihe bekannter Charaktere. An über zehn außergewöhnlichen Schauplätzen auf der ganzen Welt muss sich der Spieler als Bond herausfordernden Missionen stellen und Ziele erreichen. In den Fahrzeuglevels hat der Spieler die Möglichkeit, aus einer Reihe außergewöhnlicher Wagen zu wählen. Nur durch geschickte Nutzung der ihm von Q zur Verfügung gestellten Waffen und Gegenstände ist der Spieler in der Lage, Malprave und seine Mannen zu besiegen und die schöne Frau zu verführen.
08.10.2001, UPDATE 11.10.2001
Pierce Brosnan in Austin Powers 3?
Wie der Videotext von SAT.1 am heutigen Montag auf Seite 118 berichtet, wird Pierce Brosnan in einer Gastrolle in Austin Powers 3 auftreten! Und nicht nur das - er wird keinen Geringeren als James Bond spielen!
Hier der Originaltext:
Pierce Brosnan beweist Humor! Der 007-Star wird eine Gastrolle in "Austin Powers 3" übernehmen... als James Bond! Selbst der Top-Agent dürfte an seinem chaotischen Kollegen verzweifeln...
Ob die Meldung stimmt, bleibt abzuwarten. Schließlich wird der 3. Teil von Austin Powers im gleichen Zeitraum wie der 20. Teil der James-Bond-Serie gedreht. Und ob Danjaq den Charakter James Bond freigibt, ist ebenso fraglich.
UPDATE 11.10.2001:
Nur drei Tage nach dem zuerst der SAT.1-Text sowie später die dpa berichteten, dass Pierce Brosnan einen Gastauftritt in "Goldmember" haben wird, hat Pierce Brosnan's Sprecher Dick Guttman die Berichte dementiert. Gegenüber "Showbiz Ireland" äußerte sich Guttman folgendermaßen:
"Ich weiß nicht, wer diese Storys erfunden hat. Pierce ist bis Weihnachten in Irland, [er dreht zur Zeit den Film "Evelyn" in Irland] und anschließend wird die Arbeit am neuen Bond beginnen. Ich weiß wirklich nicht, woher er die Zeit nehmen sollte. Sein Kalender für das nächste Jahr ist bereits voll."

04.10.2001
Treffen mit Klaus-Maria Brandauer!
Am 03. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, besuchte der "Sag Niemals Nie"-Gegenspieler Klaus-Maria Brandauer meine Heimatstadt Trier. Anlass war der Schlussakt der Moselfestwochen. Um 17.00 Uhr war ein Konzert, dem Brandauer beiwohnte. Um 20.00 Uhr dann war eine Art "After Party" in den Viehmarktthermen in Trier. Ich habe mir also eine Karte besorgt und war zusammen mit meinem Onkel, der Geschäftsführer eines Trierer Kulturzentrums ist, dort.
Ich - ausgestattet mit einem Blatt voller Fragen, einem Diktiergerät und meiner Foto-Digitalkamera - war also voller Erwartungen, vor allem da mein Onkel mir gesagt hatte, ich könne mit Brandauer ein kleines Interview führen.
Klaus-Maria Brandauer kam dann gegen 20.00 Uhr (ich muss schon sagen, er hat ein wenig zugenommen) unter gedämpftem Applaus und stellte sich zu einigen Leuten, die er zu kennen schien.
Nachdem ich all meinen Mut zusammengefasst hatte und meine Aufregung überwunden hatte, ging ich zu ihm hin, und bat darum, sich mit mir forografieren zu lassen. Leider ist das Foto schlecht belichtet, da Brandauer es ablehnte, mit Blitz fotografiert zu werden (diese Künstler...). Doch hier ist das Resultat:

Ich holte mir gleichzeitig auch noch ein Autogramm und wollte ihn um das Interview bitten, als er jemanden sah, den er kannte.
Ich ging also zurück an meinen Tisch und dachte mir, ich könne ihn ja auch später noch um besagtes Interview bitten.
Doch Herr Brandauer wechselte von einem Gesprächspartner zum anderen, und als er endlich frei wurde, ging ich zu ihm, um mit ihm das Interview zu führen. Leider hatte ich Pech. Klaus-Maria Brandauer nahm seinen Mantel, murmelte etwas von "keine Zeit", nickte mir noch einmal zu und war verschwunden.
Im Nachhinein könnte ich mir selbst in meinen Allerwertesten treten, dass ich ihn nicht direkt als er kam um das Interview gebeten habe. Aber: That's life! Und immerhin habe ich zwei nette Erinnerungsfotos und ein Autogramm. Was will man eigentlich mehr...?
28.09.2001
Sean Connery wird immer sexier, Garbage zu TWINE
Einer Umfrage zufolge ist Sir Sean Connery ein Mann, dessen Sexappeal mit dem Alter immer größer wird. Der Schauspieler führt die Liste in der Oktoberausgabe des britischen Magazins "Instyle" an, und hängte dabei Stars wie Sting, Robert Redford und Paul Newman ab. Er bekam knapp ein Viertel aller Stimmen. Mick Jagger, Mel Gibson und Jack Nicholson kamen bei der Umfrage jeweils nur auf knapp ein Prozent der Stimmen.
Die Mitglieder der amerikanischen Rockband "Garbage", die 1999 die Titelmusik zu "Die Welt ist nicht genug" liefern durften, haben sich zu ihrer damaligen Verpflichtung geäußert. Butch Vig, Schlagzeuger: "Das war eine große Ehre, aber es war auch ein harter Kampf mit den Produzenten, die sich immer einmischen wollten".

23.09.2001
Pierce Brosnan hilft Stiefsohn
James Bond-Star Pierce Brosnan (49) hat seinem Stiefsohn Chris (27) geholfen, seine Drogen- und Alkoholabhängigkeit zu überwinden. Wie der 'Star' berichtet, sorgte der 007-Agent dafür, dass der Sohn seiner 1991 verstorbenen Frau Cassandra in Hollywoods bekanntester Entzugsklinik behandelt wurde. Umgerechnet rund 115 000 Mark soll die erfolgreiche Behandlung dort gekostet haben.
Heute meint Chris Harris, der inzwischen den Nachnamen seines Stiefvaters angenommen hat: 'Ich schulde Pierce so viel, was ich ihm nie zurückzahlen kann. Er war immer da für mich, auch in meinen dunkelsten Tagen.' Vor einigen Jahren hat Brosnan bereits Chris' älterer Schwester Charlotte eine Entzugsbehandlung bezahlt.

15.09.2001
Aston Martin & EON: 3-Jahresvertrag!
Der französische "Club James Bond 007" berichtet auf seiner Webseite, dass Aston Martin und EON Productions einen Vertrag über 3 Filme eingegangen seien. Das bedeutet, dass James Bond in Bond 20, 21 und 22 in einem Vehikel aus dem Hause Aston Martin zu sehen sein wird.
In welchen Modellen Bond genau zu sehen ist, ist aber unklar. Auf jeden Fall sollen es zwei Autos sein, "die von Aston Martin 2004 und 2005 auf den Markt gebracht werden", schreibt die innofizielle Webseite Bond20.com dazu.
Wie bereits vor zwei Wochen auf all time high nachlesbar, bestätigt der Club James Bond 007, dass sich in einem Gespräch mit EON Productions herausgestellt habe, dass die Gegner in Bond 20 Jaguar fahren werden.

06.09.2001
Sir Sean tippt richtig!
Fußballfans werden sich nur mit Grauen an den vergangenen Samstag zurückerinnern, als die deutsche Fußballnationalmannschaft kläglich mit 1:5 gegen England unterging.
Bond- und Sean Connery-Fans dürfte die Niederlage allerdings freuen, schließlich schloss der ehemalige James Bond Darsteller in einem Wettbüro eine Wette ab - auf einen 5:1 Sieg für England. Wie viel Connery setzte und durch seinen richtigen Tipp gewann, ist nicht bekannt. Doch bei diesem Ergebnis dürfte so einiges für den Schotten herausspringen.
Die Niederlage der deutschen Fußballmannschaft unterdessen wird in England enthusiastisch gefeiert - schließlich war dies das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen, dass England Deutschland schlug. Als Niederlage Deutschlands wird in England nämlich auch gewertet, dass James Bond wieder Aston Martin fahren wird, und nicht auf ein deutsches Gefährt aus dem Hause BMW zurückgreifen wird...

06.09.2001
Austin Powers will return!
Austin Powers will return! Der Möchtegern-007, der erneut von US-Komiker Mike Myers dargestellt wird, wird sich in seinem dritten Film einem mächtigen Gegner stellen müssen - dessen Name: "Goldmember"! In Anlehnung an Gert Fröbe als Goldfinger aus dem gleichnamigen Bondfilm wird Goldmember etwas riesiges planen - doch was genau, blieb vorerst ein Geheimnis.
Myers wird erneut neben dem Geheimagenten Austin Powers auch dessen Erzfeind Dr. Evil, ein Parodie auf den Bond-Gegner Ernst Stavro Blofeld sowie dessen Handlanger Fat Bastard spielen. Die Produzenten stehen auch in Verhandlungen mit Verne Troyer, der erneut Mini-Me spielen soll, eine Parodie auf den Handlanger Scaramangas, Schnickschnack, aus "Der Mann mit dem goldenen Colt". Auch Seth Green und Robert Wagner sollen wieder mitspielen.
Austin Powers' Eltern werden auch in dem Film vorkommen. Bestätigt wurde bereits, dass seine Mutter von Shirley Eaton gespielt wird. Eaton wurde 1963 weltbekannt, als ihr Körper für den 007-Film "Goldfinger" mit einer Goldschicht überzogen wurde. Gerüchte hingegen sind, dass Sean Connery Powers' Vater spielen wird.
Was sehr brisant werden könnte ist, dass womöglich auch Austin Powers III im November 2002 starten könnte - zur gleichen Zeit wie der zwanzigste James Bond Film! Wir werden uns überraschen lassen...

22.08.2001
Roger Moore wird geehrt!
Roger Moore, früherer James-Bond-Darsteller, erhält eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Dem 73 Jahre alten britischen Schauspieler soll der Preis beim Jamerican Film Festival verliehen werden, das vom 31. Oktober bis zum 4. November im jamaikanischen Badeort Montego Bay stattfindet. Im Vorjahr hatte der Sänger Harry Belafonte die Auszeichnung erhalten.
Moore spielte den Spion mit der Lizenz zum Töten in zahlreichen Filmen während der siebziger und achtziger Jahre, darunter auch in "Leben und Sterben lassen" ("Live and Let Die"), der zum Teil auf Jamaika spielt. Autor Ian Fleming soll alle James-Bond-Romane in Jamaika auf seinem Landsitz im Norden des Landes geschrieben haben, der den Namen "Goldeneye" trägt - ebenfalls Titel eines James-Bond-Films.

17.08.2001
Pierce Brosnan gründet Schule!
Letzte Woche noch fragte man sich noch, ob James Bond-Darsteller Pierce Brosnan es wirklich nötig hatte, die Fotorechte an seiner Hochzeit für eine sechstellige Summe an das britische Magazin "Hello!" zu verkaufen. Doch nun zeigt sich der Ire von seiner sozialen Seite: Mit den Einnahmen an seiner Hochzeit gründet Brosnan eine Berufsschule in Kathmandu für Exil-Tibeter. Der Dalai Lama hatte dem firsch Verheirateten bei einer Tibet-Reise im Frühjahr des vergangenen Jahres von der Notwendigkeit der Schule erzählt. Kostenpunkt: 600.000 DM - für Brosnan ein Klacks...

15.08.2001
Clive Owen dementiert 007-Angebot, Gert Fröbe bester deutscher Filmbösewicht
Der kanadische Schauspieler Clive Owen dementierte die Gerüchte, er habe ein Angebot erhalten, James Bond nach Pierce Brosnan zu spielen. In einem Interview mit der "Calgary Sun" meinte der Mime, er wisse "so viel wie Sie über die Gerüchte", dass er der neue Geheimagent wird. "Ich habe es in den Zeitungen gelesen, wurde aber von niemandem offiziell informiert. Ich denke, alles ist ein Medienhype!" Auf die Frage, ob er die Rolle überhaupt annehmen würde, sagte Owen: "Es wäre hart, 'Nein' zu sagen, da die Rolle ein attraktives Angebot ist. Aber ich möchte nicht weiter darüber reden. Pierce ist nämlich ein sehr guter Bond."
Gert Fröbe wurde bei einer Umfrage unter 17.000 Filmfreaks zum Thema "bester Filmbösewicht" in der Rolle als Goldfinger auf Platz 16 gewählt, und ist damit bester Deutscher. Den ersten Platz belegt Hannibal Lecter alias Anthony Hopkins, gefolgt von Darth Vader ("Starwars") und Norman Bates ("Psycho"). Der zweitbeste Deutsche ist Max Schreck für seine Rolle als Nosferatu.

11.08.2001
Pierce Brosnan hat geheiratet!
Der James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan hat am Samstag seine Lebensgefährtin, die TV-Reporterin Keely Shaye Smith, geheiratet. Vor etwa 100 geladenen Gästen gab sich das Paar das Ja-Wort in einer 800 Jahre alten Abtei in Ballintubber im Westen Irlands.
Vor der Abtei hatten sich rund 300 Einheimische und Touristen versammelt, um einen Blick auf Braut und Bräutigam zu werfen. Der 47-jährige Brosnan erschien in einem schwarzen Mercedes, das frühere Modell Shaye Smith in einem weißen Rolls Royce, der mit weißen Schleifen geschmückt war. Brosnan soll die Fotorechte an dem Fest für rund eine Million Dollar an ein Magazin verkauft haben.
Nach der Trauung feierte das Paar mit seinen Gästen im exklusiven Hotel Ashford Castle in der Ortschaft Cong. Dort hatte vor rund 50 Jahren bereits John Wayne während der Dreharbeiten zu der Hollywood-Romanze "The Quiet Man" (Der Sieger) gewohnt.
Brosnan und die 36-jährige Shaye Smith haben zwei Söhne zusammen. Das Paar hatte sich 1994 in Mexiko kennen gelernt. Brosnans erste Frau Cassandra war 1991 nach zehnjähriger Ehe an Krebs gestorben.

11.08.2001
Ben Becker will James Bond jagen
Der deutsche Schauspieler Ben Becker will als Bösewicht in einem "James Bond"-Film auftreten und in dieser Rolle den Top-Agenten besiegen. "Mit Mitte 40 will ich den Bösewicht in 'James Bond' spielen. Da haben wir Deutschen ja Tradition. Irgendwann bin ich da fällig. Und das wird dann der letzte 'James Bond' - diesmal gewinnt der Böse", sagte der 36-Jährige in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Zeitschrift "Bunte". Privat plane er, nach Island zu ziehen. "Ich kann ja das Sonnenlicht nicht so vertragen. Ich fände Reykjavik gut. Da will ich leben. Meine Tochter soll dort eingeschult werden", sagte der in Berlin lebende Schauspieler. Beckers Tochter wird im September ein Jahr alt. In Zukunft werde er auch seine Malerei weiter verfolgen, kündigte Becker an. "Es gibt schon Bilder von mir. Sie zeigen komische Figuren mit komischen runden Nasen, großen Ohren. Ich zeige sie aber noch nicht. Es ist noch nicht so weit", sagte Becker. Seine Musik-CD "Wir heben ab" erscheint Ende August. Der Film- und Theaterschauspieler begann seine Karriere in den 80er-Jahren und hatte 1995 mit "Schlafes Bruder" seinen ersten großen Kinoerfolg.

11.07.2001
Keine weiteren Benson-Romane bei Heyne
Nachdem ich in letzter Zeit von mehreren 007-Fans angeschrieben wurde, und nach dem Veröffentlichungsdatum der Übersetzungen dreier bereits in Großbritannien und den USA erschienen James Bond Romane von Raymond Benson, "High Time to Kill", "Doubleshot" und "Never Dream of Dying" gefragt wurde, habe ich den Heyne-Verlag angeschrieben. Heyne hatte die ersten beiden Raymond-Benson-Romane "Countdown!" und "Tod auf Zypern" als deutsche Ausgabe herausgebracht, außerdem die von Benson geschriebenen Drehbuchumsetzungen zu "Der Morgen stirbt nie" und "Die Welt ist nicht Genug". Und dabei wird es wohl auch bleiben, wie aus der Antwort des Verlags, die ich heute erhalten habe, zu schließen ist:
Sehr geehrter Herr Roth,
es ist richtig, dass wir bis auf Weiteres keine Veröffentlichung von Bond-Romanen abseits der Filmromane geplant haben. Wir hätten nichts dagegen, die Reihe weiterlaufen zu lassen, wenn es eine entsprechende Nachfrage bei den Lesern gäbe. Leider ist dies aber nicht mehr ausreichend der Fall, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Verhältnis zu den Vorschussforderungen der Lizenzgeber sind wir hier schon mit den letzten Romanen ins Minus abgerutscht, was auch für einen Verlag wie den Heyne Verlag nicht Sinn der Sache ist.
Wir bedauern dies selbst, sehen aber derzeit keine Anzeichen auf Besserung. Ich hoffe, Sie haben Verständnis für diese Entscheidung.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Naegele
Lektorat Allgemeine Reihe
Dies bestätigt die Vermutungen der Verfasser der an mich gerichteten E-Mails. Also - entweder die Fleming-, Markham/Amis-, Gardner- oder die bisher in deutscher Sprache erschienen Benson-Romane erneut lesen, oder sein Englisch etwas auffrischen und die Originalausgaben durchkauen. Alternativmöglichkeiten scheiden zur Zeit aus!

07.07.2001
Robbie Williams wollte nie James Bond werden!
Popstar Robbie Williams hat sich nun zum ersten Mal zu den Gerüchten, er solle neuer James Bond werden, geäußert. Gegenüber dem britischen Radiosender "Radio 1" sagte Williams, "Ich wollte nie James Bond sein. Ich habe auch keine besonderen Interessen an der Schauspielerei. Die Leute, die für Bond verantwortlich, und nebenbei noch sehr nett sind, sagten mir ganz freundlich, dass sie mich sowieso nicht als Bond wollen. Ich habe sie auch niemals gefragt, ob ich neuer James Bond werden dürfe. Das "Millennium"-Video war eher eine Hommage an James Bond, und dabei soll es auch bleiben!" Robbie Williams war nach dem Video zu seinem Song "Millennium" von verschiedensten Medien als Nachfolger von Pierce Brosnan ins Gespräch gebracht worden. Kürzlich erst dementierte Debbie McWilliams, die Castingchefin der Bondfilme, dass man Robbie Williams für die Rolle haben wollte. "Millennium" orientierte sich sehr stark an der Machart der 007-Filme. Williams ist dort als Geheimagent zu sehen.
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