Michael G. Wilson, der Mann, der seit Harry Saltzman's Ausstieg 1975 mit für die Erfolge der James-Bond-Serie verantwortlich ist, wurde 1943 in New York City geboren.
Michael G. Wilson
auf einer Presse-
konferenz 1994
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Der Grundstein für sein Engagement als 007-Produzent legte seine Mutter Dana 1960, als sie den Bond-Produzenten Albert R. "Cubby" Broccoli heiratete.
Seine berufliche Laufbahn hört sich etwas konfus an: Ingenieur, Jurist und schließlich Produzent. Sicherlich trug Cubby dazu bei, dass sein Stiefsohn in den Bond-Betrieb aufgenommen wurde, schließlich fragte er Michael nach Harry's Ausstieg 1975, ob er nicht einige produktionstechnische Aufgaben übernehmen wolle.
Bei "Der Spion, der mich liebte" wurde er so zum Produktionsleiter, und einen Film später, bei "Monnraker", war er schon neben seinem Stiefvater ausführender Produzent.
Doch er co-produzierte die 007-Streifen nicht nur, er schrieb von 1981 bis 1989 an den Drehbüchern zu "In tödlicher Mission", "Octopussy", "Im Angesicht des Todes", "Der Hauch des Todes" und "Lizenz zum Töten" mit.
Ein großes Hobby von Michael G. Wilson ist auch die Fotographie. Er gilt als angesehner Foto-Experte und besitzt eine Anzahl alter Fotos, um die Museen und Sammler ihn beneiden.
Er ist ebenfalls bekannt für seine Cameo-, also Gastauftritte in den Bondfilmen. Hier ein kurzer Überblick:
1963, in "Goldfinger", ist er einer der Soldaten, die von Goldfinger geknebelt im Hangar zurückgelassen werden.
1979, in "Moonraker", sieht man ihn gleich zweimal. Als Bond durch Venedig spaziert, ist er ein Tourist. Später sieht man ihn als Crew-Mitglied auf der Raumstation.
Wilson zusammen mit seinem Stiefvater
Cubby Broccoli 1981 bei "In tödlicher Mission".
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1981, in "In tödlicher Mission", sieht man ihn nur einmal kurz, als Priester der Kirche, in die Bond geht, um Q zu beichten.
1983, in "Octopussy", hat Wilson gleich zwei Auftritte: Er sitzt als Mitglied der Sowjetfraktion im Kreml, als General Orlov seinen verrückten Plan erklärt. Schließlich sieht man ihn als Tourist, der Bond in Indien aus dem Wasser hilft.
1985, in "Im Angesicht des Todes", ist es seine Stimme, die ertönt, als Bond und Stacey in San Francisco aus dem Lift steigen.
1987, in "Der Hauch des Todes", sitzt er in Wien in der Oper zwei Plätze neben Saunders.
Wilson im Frühjahr 2002 in
Cádiz bei den Dreharbeiten zu
"Stirb an einem anderen Tag"
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1989, in "Lizenz zum Töten", spricht er den Satz: "If they hurry, they might just be able to grab the bastard."
1995, in "GoldenEye", sitzt er im russischen Sicherheitsrat, als Ouromov eintritt und den Diebstahl von "GoldenEye" beichtet
1997, in "Der Morgen stirbt nie", hat er einen recht langen Auftritt. Er ist einer Carvers Journalisten, die gleich zu Beginn auf dem riesigen Bildschirm auftauchen.
1999, in "Die Welt ist nicht genug", ist er einer der Bediensteten des Casinos in Baku und hält Elektra die Tür auf.
2002, in "Stirb an einem anderen Tag", spielt er den amerikanischen General Chandler, den man kurz vor Ende des Films im südkoreanischen US-Bunker sieht, als er einen Telefonhörer in der Hand hält und "Geben Sie mir sofort den Präsidenten" sagt.

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