QUICK NAVI
1962 - 1967 | 1969 - 1977 | 1979 - 1987 | seit 1989 | MI6: M | MI6: Q & Moneypenny


Sir Miles Messervey
[Bernard Lee]

Der erste Chef von James Bond war Sir Miles Messervey, der von 1962, "James Bond 007 jagt Dr. No", bis "Moonraker - Streng geheim" 1979, 007 mit Rat und Tat zur Seite stand. James Bond respektierte ihn stets als Autoritätsperson. Bernard Lee, der Messervey verkörperte, verstarb kurz vor dem Drehbeginn von "In tödlicher Mission" 1981. Aus Autoritätsgründen besetzte man die Rolle für den kommenden Film nicht neu, sondern erst 1983. Seinen energischsten Ton gegenüber 007 hatte Sir Miles Messervey direkt im ersten Bondfilm, 1962, bei "James Bond 007 jagt Dr. No".
Zwei Jahre später traf sich 007 in "Goldfinger" mit ihm, um sich beim Dinner zu besprechen. In "Feuerball" erlebte man ihn als Chef vor all seinen Agenten, 1969 kündigte 007 fast seine Mitgliedsschaft beim MI6, doch Moneypenny wusste dies zu verhindern. Messervey hätte 007 damals fast ziehen lassen. 1973 besuchte er Bond zu Hause, wo er fast die italienische Agentin erwischte, die mit Bond die Nacht verbracht hatte. 1977 und 1979, bei "Der Spion, der mich liebte" und "Moonraker - Streng geheim" ließ er sich zu mehreren Reisen verleiten und unterstützte Bond im Ausland. Er hielt sehr viel von Bond, obwohl er ihm das sagte.

Admiral Hargreaves
[Robert Brown]

1983, in "Octopussy", trat Admiral Hargreaves die Nachfolge von Sir Messervey an. Zuvor traf Bond bereits in "Der Spion, der mich liebte" auf ihn, als er Kommandant eines der von Stromberg gekaperten U-Boote war. Admiral Hargreaves ging etwas sanfter mit 007 um als sein Vorgänger, und ließ Bond einige Freiheiten mehr, ihn jedoch nicht alles machen, was Bond vorhatte. 1995 wurde Admiral Hargreaves von Barbara Mawdsley, der ersten Frau im Amte des Chefs des britischen Geheimdienstes, abgelöst.
1985, in "Im Angesicht des Todes", musste er Bond aus einigen Schwierigkeiten in Paris heraushelfen, und 1989 entzog er 007 die "Lizenz zum Töten" - doch wünschte Bond ihsgeheim Glück bei seinem Rachefeldzug gegen Sanchez.

Barbara Mawdsley
[Dame Judi Dench]

Bond ist in den Neunziger Jahren angelangt und alles ist ein bißchen anders - "M" zum Beispiel ist weiblicher Gestalt. "Ich halte Sie für einen sexistischen frauenfeindlichen Dinosaurier. Ein Relikt des kalten Krieges. Falls Sie glauben sollten, ich hätte nicht genug Mumm einen Mann in den Tod zu schicken, so hat ihr Instinkt Sie getäuscht. Ich hätte keine Skrupel Sie in den Tod zu schicken", ist das erste was Bond sich von seiner neuen Chefin anhören muss.
Judi Dench, Oscar-Preisträgerin und Charakterdarstellerin, ist fast ebenso wie ihre Vorgänger: kalt zu Bond, doch im Grunde genommen mag sie ihn. "Ich würde es zwar nie zugeben, aber Bond ist der Beste, den wir haben" sagt sie in "Die Welt ist nicht genug" zu Elektra, wo sie zudem ihren längsten Auftritt als "M" hat, als sie zu 007 und Elektra nach Aserbaidschan fliegt, obwohl Elektra sie wegen persönlicher Differenzen in eine Falle locken will. Doch sie vertraut zu Recht in Bond, der sie schließlich befreit. In "Stirb an einem anderen Tag" sagt sie ihm nach seiner gescheiterten Korea-Mission knallhart ins Gesicht, dass er keinen Nutzen mehr für sie hat, aber aus Judi Dench's großartiger Körpersprache geht hervor, dass sie Mitleid mit ihm hat und stark gegen ihre eigenen Gefühle ankämpft.



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