Mathieu
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Das englische Magazin Premiere widmet sich in einem ausführlichen Bericht dem Quantum of Solace-Bösewicht Mathieu Amalric und weiß eine Menge Neuigkeiten zu berichten. Auch die BBC hat einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen dürfen. Doch der Reihe nach.
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Amalric sprach mit dem englischen Magazin während einer Drehpause in Colon, wo gerade mehrere größere Szenen und eine Konfrontation zwischen Bond und Greene gedreht wurde. Während er über den konkreten Inhalt nichts sagen durfte, sagte Amalric aber, dass er soeben Bondgirl Camille die Leiche eines Verräters gezeigt hätte, um sie davor zu warnen, ihn nicht zu verraten.
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Auf die Frage hin, welche Eigenschaften es benötige, der neue James Bond-Gegner zu sein, antwortete der Franzose: “Es ist viel Arbeit, und mir ist es leider nicht gestattet, das Set länger als einen Tag zu verlassen. Gestern war eine Ausnahme. Es war Sonntag und wir fuhren zu einer Insel namens ‘San Blas’. Sie ist wunderwunderschön! Da gibt es insgesamt 350 verschiedene kleine Inseln, nur Sand und Kokuspalmen und Ureinwohnern. Kaum Touristen… Also verbrachte ich einen ganzen Tag in einer Postkarte, einem wirklich klischeehaft glücklichen Ort, und ich habe nur Fisch gegessen und schwomm in azurblauem Wasser…”
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Amalric wusste auch über Daniel Craig nur Positives zu berichten: “Bei Daniel merkt man wirklich, wie sehr er sich auf die Rolle einlässt. In diesem Film geht es um ein gebrochenes Herz. Natürlich gibt es regelrechte Fantasy-Elemente, es ist letztlich immer noch ein James Bond-Film, aber was die Gefühle angelangt, ist der Film sehr realistisch angelegt. Das Frauenbild hat sich auch geändert. Es sind nicht länger diese Frauen, mit denen Bond schläft und sie am nächsten Morgen verlässt. Ich denke, deswegen hat man auch Marc Forster engagiert.”
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Auch der Regisseur kommt selbst zu Wort und enthüllt eine interessante Neuigkeit - das Script war nie wirklich fertig, und man hat am Set jeden Tag verschiedene Szenen umgeschrieben und offen gelassen. Daher gebe es auch keine Storyboards, was Forster von seinem Vorgänger Martin Campbell unterscheidet, der jede Szene stets minutiös durchplante. “Es wird eine Menge Improvisationstalent von uns Schauspielern eingefordert”, sagte Amalric. “Marc liebt es auch, die Kamera einfach laufen zu lassen, für mehr als eine Szene. Er beobachtet dabei nicht den Monitor, sondern uns Schauspieler.” Außerdem sei ein “neuer Drehbuchautor” am Set, der für die Continuity sorge. Wer dieser vierte Autor nach Neil Purvis, Robert Wade und Paul Haggis ist, wurde aber nicht verraten.
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Im Zusammenhang mit Marc Forster als “Drama”-Regisseur steht auch Amalrics Aussage, dass wirklich viel schauspielerisches Talent eingefordert wäre. “Ich habe leider kein Gebiss aus Metall und keine Narbe und keine Siamkatze. Dominic Greene hat kein anormales körperliches Merkmal. Der Charakter ist ganz auf mein Spiel angewiesen.” Zu seiner Rolle äußerte er sich auch noch detailierter: “Greene ist nach außen ein netter Kerl, sehr engagiert im Umweltschutz, er pflanzt Bäume und unterstützt die Wissenschaft durch Charity-Events. Aber zugleich weiß man nie, wer er wirklich ist und was in seinem Kopf vorgeht.”
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Damit ist klar, dass das Hauptthema von Quantum of Solace der Umweltschutz ist. Amalric meinte dazu: “Jeder Bond-Film sagt etwas über die Zeit aus, in der er gedreht wurde.”
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Heute veröffentlichte die BBC im Frühstücksfernsehen einen Ausschnitt aus dem Film, der hier bei Youtube oder weiter unten angeschaut werden kann. Neben einem kurzen Interview mit Gemma Arterton gibt es auch einzelne Sequenzen vom Dreh in Panama und der kalifornischen Wüste.
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all time high bleibt dran!