Erlebnisbericht:
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Wie über 4000 weitere Menschen aus ganz Europa waren auch Michaela Blum, Fabian Renz, Philipp Großmann und Fabian Stufft aus dem baden-württembergischen Nagold am heutigen Sonntag beim Statisten-Casting in Bregenz am Bodensee. Dort wird voraussichtlich vom 28. April bis zum 10. Mai 2008 für Bond 22 gedreht. Nachfolgend ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht. Von Fabian Stufft, Nagold.
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Bereits früh am Sonntagmorgen machten sich vier abenteuerlustige Bondfans aus dem schwarzwäldlichen Nagold auf den Weg in Richtung Österreich. Dank freier Autobahnen und wenig Verkehr auf den Bundesstraßen verflogen die knapp über 200 Kilometer wie im Fluge. So konnten wir Bregenz bereits gegen acht Uhr erreichen. Nach ein wenig Orientierungslosigkeit in der Bodenseestadt konnten wir das gewünschte Ziel – das Theater am Kornmarkt – erreichen. Glücklich über einen Parkplatz direkt am Haupteingang, zogen wir uns um und warfen uns für das anstehende Bond 22-Casting in Schale.
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Daraufhin konnten wir uns in eine abgesperrte Zone begeben und von dort an hieß es ein wenig im kalten Vorhof Warten. Doch zu unserer Überraschung hielt sich der Andrang so früh am Morgen noch in Grenzen, auch die Eröffnung des Castings fand zu unserer Freude früher als geplant statt. Ursprünglich war der Scoutbeginn auf neun Uhr gelegt, doch schon eine halbe Stunde früher durften die ersten eifrig ausharrenden und edel gekleideteten Bondfans das Theater betreten. Nach etwa einer halben Stunde war auch uns der Sprung nach innen gewährt. Einzelne Gruppen um die 15 Personen wurden grüppchenweise in das Gebäude gelotst.
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Dort wurden wir von einem Mitarbeiter der Castingagentur freundlich begrüßt. Er gab ein paar Anweisungen und legte dabei besonderen Wert auf Größenangaben der Anzugsjacke und dazugehöriger Hose und verkündete, dass die Felder der Hutgröße und des Brustumfangs getrost freigelassen werden könnten. Schließlich wurden die Zettel mit dem persönlichen Code und den auszufüllenden Informationsblatt v
erteilt (siehe nebenstehendes Bild) und wir wurden in die Garderobe zum Ausfüllen geführt. Die Dreharbeiten wurden für den 25. April bis 14. Mai angekündigt. Hauptdrehtage seien voraussichtlich vom 29. April bis 1. Mai und vom 4. Mai bis zum 9. Mai. Die anderen Tage seien, wie auch auf dem nebenstehenden Informationsblatt zu sehen ist, Ausweichtage.
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Von dort an durfte man direkt weiter zum Fotoshooting. Es ging alles Schlag auf Schlag. Mit seiner Nummer vor der Brust – ähnlich eines inhaftierten Häftlings – wurden zwei Fotos pro Person geschossen und der Zettel durfte nach einem kurzen Gespräch mit einer Dame der Castingagentur abgegegen werden. Die einzige Frage war, ob Übernachtungsmöglichkeiten in und um Bregenz vorhanden wären. Schließlich erhielt jeder Teilnehmer einen Zettel mit seiner persönlichen Erkennungsnummer ausgehändigt und soll diesen, nach Bekanntgabe der Agentur Anfang April, verbunden mit einer möglichen Zusage, zum Drehbeginn Ende April nach Bregenz mitbringen, sozusagen als Eintrittskarte für James Bond.
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Nachdem wir bereits überraschend früh das Casting gegen neun Uhr verlassen konnten, stellten wir fest, dass die Schlange vor dem Theater um einiges gewachsen war. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen die Tosca-Freilichtbühne bei herrlichem Sonnenschein und schneebedeckten Bergen im Hintegrund zu besuchen. So entstanden auch dort einige Aufnahmen. Insgesamt wirkt die Bühne – selbst in unaufgebautem Zustand – imposant und man kann nur hoffen Anfang April eine Zusage für die durchaus gut bezahlte Statistenrolle mit 60 Euro am Tag zu ergattern und sich noch einige Male in Anzug und Zwirn zu werfen – für Ihre Majestät Secret Service! fs
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Weitere Erfahrungsberichte findet Ihr im James Bond-Forum! Vielen Dank an Fabian Stufft! Mit all time high - immer bestens informiert!